Stress oder schlechte Laune – das kennt doch jeder mal. Blöd allerdings wenn es einem gerade dann die Stimmung vermiest, wenn man es am allerwenigsten gebrauchen kann. Genau deshalb kommen heute meine 5 besten Tipps gegen Stress und miese Laune:

Gerade jetzt, in der Vorweihnachtszeit, kommt es bei immer mehr Menschen zu einem Phänomen, das eigentlich so gar nicht zu dem passen will, was gerade angesagt ist: Statt sich auf Weihnachten („das Fest der Liebe“) zu freuen und mit glänzenden Augen gemeinsam mit den Liebsten in den Backofen voller leckerer Plätzchen zu schauen, stille Stunden mit einem gute Buch zu genießen und die Wohnung zu schmücken, hetzen wir genervt durch den Alltag, haben viel zu wenig Zeit, viel zu viele Termine, massenhaft Stress und bekommen immer schlechtere Laune.

Ich muss gestehen, dass es sogar mich – die eigentlich Dauer-gut-gelaunte – neulich auch mal erwischt hat: Irgendwie scheint es, als ob dieses „Jahresende“ jedem das Gefühl gibt, dass man alles mögliche unbedingt noch erledigen müsste, bevor man einen neuen Kalender an die Wand hängt. Stress statt Besinnlichkeit auf alle möglichen Arten. Geht es Dir auch so?

Was könnte da besser sein, als sich mal wieder ganz bewusst mit hilfreichen Tipps für gute Laune, Gelassenheit und „inneren Frieden“ zu beschäftigen?

Dies sind meine fünf besten Tipps gegen Stress, Ärger und schlechte Laune

…und sie wirken! Manche davon sind sehr verblüffend. Probier sie direkt mal aus und lass mich wissen, welche Wirkung sie bei Dir entfalten.

1. Atmen und Zählen

Bestimmt hast Du das auch schon mal gehört: Langsam bis 10 zählen soll helfen, wenn man sich „unnötig aufregt“. Das alleine jedoch ist es nicht. Am besten funktioniert folgendes, wenn Du gerade merkst, dass Du Dich wirklich aufregst, obwohl Du jetzt am besten ruhig bleiben solltest oder wenn Du Dich nicht vom Ärger überrollen lassen willst:

Du atmest langsam und tief durch die Nase ein und zählst im Geiste „1“. Dann atmest Du in einem kurzen, kräftigen Stoß durch den Mund aus. Dann wieder tief einatmen und „2“ zählen, und wieder raus mit der Luft.

Du kannst Dir dabei auch vorstellen, wie Du ein helles, silbriges Licht einatmest und grauschwarzen Ärger ausatmest. Das machst Du bis „10“ – und es sollte Dir definitiv bereits sehr viel besser gehen.

2. In die Zukunft schauen

Worüber genau ärgerst Du Dich gerade? Was verursacht Dir am meisten Stress in diesem Moment?

Natürlich gibt es Dinge auf der Welt, die einen (auch dauerhaft) wütend machen können. Doch häufig ärgern wir uns doch viel mehr über Kleinigkeiten, belanglosen Blödsinn. Wenn es bei Dir so ist, dann stell Dir einfach folgende Frage:

„Wird mich das, worüber ich mich gerade ärgere, in einem Jahr noch jucken?“

Wirst Du Dich nächstes Jahr um diese Zeit überhaupt noch daran erinnern? Oder ist es wirklich etwas so Blödes, dass Du es wahrscheinlich in ein oder zwei Wochen (oder vielleicht sogar schon übermorgen) längst vergessen hast?

Na dann, brauchst Du Dich doch eigentlich auch jetzt schon nicht mehr darüber aufregen, oder?

3. Jemanden loben

Man mag es nicht glauben, aber tatsächlich ist eine der besten und wirksamsten Mittel gegen Stress und schlechte Laune, jemand anderen zu loben.

Vielen Menschen fällt das schwer, weil sie es nicht oft tun oder sich sagen, dass sie ja auch nicht gelobt werden – ein Rechnung die nicht aufgeht. Denn: Wenn wir jemanden loben, dann geben und erleben wir Wertschätzung. Wir werden damit zu einem wertschätzenden Menschen und genau das spüren wir innerlich. Wenn sich unser Gegenüber dann auch noch über diese Wertschätzung freut, ist die Rechnung aufgegangen. Aus dem inneren Bild vom ärgerlichen, ohnmächtigen, genervten und von allen geschubsten Opfer wird das Bild vom großzügigen, wertschätzenden Menschen, der es versteht, anderen gute Gefühle zu vermitteln – und dieses innere Bild von uns selbst wischt automatisch jeden Ärger weg.

Probier es aus!

4. Musik und Bewegung

Vielleicht hast Du das auch: Es gibt Songs, bei denen man nicht anders kann, als einfach zu lächeln oder den Drang verspürt, sich zu bewegen. Ich habe einen Account bei Spotify, mit dem ich mir „Playlists“ anlegen kann und dort Musik für verschiedene Anlässe sammle.

Mach Dir eine „Gute-Laune-Playlist“ und sammle darauf ganz gezielt Lieder, von denen Du gute Laune bekommst.

Ärgert Dich etwas, kannst Du direkt darauf zugreifen – wenn Du dann noch die Möglichkeit hast, dazu zu tanzen, zu hüpfen und albern mit den Armen in der Luft herum zu wedeln, hat schlechte Laune keine Chance mehr.

Vielleicht ist es „Happy“ von Pharell Williams oder „Great Song of Indifference“ von Bob Geldof – vielleicht auch „Fire Water Burn“ von der Bloodhound Gang, „Back in Black“ von AC/DC oder „Auf uns“ von Andreas Bohrani? Meine neuste Entdeckung gegen schlechte Laune ist der Song „Alle Kinder“ von Moop Mama feat. Jan Delay!  

Die Mischung aus guter Musik und Bewegungen, die wir nur machen, wenn wir richtig gut drauf sind oder einfach überschwänglichen Spaß haben wirkt immer: Manchen Menschen hilft Reggae, auf gute Gedanken zu kommen, andere hören Heavy Metal oder Punkrock… Whatever works – alles was funktioniert!

Na komm schon… Arme hoch! Es lohnt sich!

5. Die „Gute-Laune-Kiste“

Diese Idee ist eine Art „Langzeit-Strategie“:

Eine wirklich blöde Nebenwirkung von Stress und Ärger ist, dass man sich manchmal darin verliert und dann dazu tendiert zu glauben, dass man immer nur und von allen genervt wird. Doch in Wahrheit stimmt das natürlich nicht. Wir neigen nur dazu, all das Gute und Positive in unserem Leben zu verdrängen und nicht so stark in den Fokus zu nehmen, wie das Negative.

Dagegen hilft eine sogenannte „Gute-Laune-Kiste“:

Man nehme einen Schuhkarton und bestücke ihn mit Ausdrucken von Emails, Fotos und Zitaten, von denen man gute Laune bekommt: Postkarten von lieben Freunden, Emails mit freundlichen Worten und Dank von Freunden, Verwandten, Kollegen, Kunden und so weiter, Bilder von Parties auf denen man sich gut amüsiert hat und alles, wo man Spaß hat oder worüber man sich freut oder lachen kann. Natürlich ist es auch erlaubt, eine „Not-Ration“ der Lieblingsschokolade hinein zu legen.

Fühlst Du Dich dann mal schlecht oder genervt: Einfach die Kiste aufmachen und von den guten Erinnerungen (und der Schokolade) zehren. So kannst Du Dich immer wieder davon überzeugen, dass eben nicht „alles doof“ ist. Übrigens auch eine schöne Geschenkidee für jemanden, den Du gerne magst….

Das sind fünf sehr schöne, sehr unterschiedliche aber absolut praktikable Tipps gegen Stress und schlechte Laune, mit denen Du das ganze Jahr über gutgelaunt bleibst und vermutlich viel weniger Stress haben wirst.

Ich glaube, ich schau jetzt mal in die Zukunft, mach mir dazu ein fröhliches Lied an und lese mir mal wieder ein paar meiner Gästebucheinträge durch – davon bekomme ich immer gute Laune.

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine erfreuliche und stressfreie Vorweihnachtszeit. Noch mehr als nur „Strategien“ für ein freudvolles Leben gibt es übrigens auch in meinem regelmäßigen Newsletter.

Hast Du auch ein paar Strategien gegen Stress, die immer funktionieren?

Dann teile sie in den Kommentaren!

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