„Wie schaffe ich es, dass andere das tun oder denken, was ich will?“

Immer wieder begegnet mir diese Frage – allerdings kommt sie in „lustigen Verkleidungen“, in denen Du sie vielleicht eher erkennst:

  • Wie vermeide ich einen Korb?
  • Wie schaffe ich es, dass sie/er mich mag?
  • Was kann ich tun, um sie/ihn zu erobern?
  • Wie kann ich ihn kennenlernen, ohne dass er denkt….?
  • Wie mache ich es, dass sie mich für einen passenden Partner hält?
  • Wie bekomme ich sie/ihn wieder zurück?

Vielleicht hast Du Dir solche oder sehr ähnliche Fragen auch schon gestellt. Und bei all diesen Fragen geht es darum, dass ein anderer sich so verhalten soll, wie Du es gerne hättest bzw. dass der/die andere etwas bestimmtes (über Dich) denken soll (bzw. etwas nicht denken oder tun soll)… und wie Du das anstellst.

Die Frage lautet also:

Wie manipuliert man andere?

Hast Du Dich bei dieser Überschrift erschrocken? Oder war es genau das, was Du gesucht hast?

Wenn Du möchtest, dass andere sich auf eine bestimmte Art verhalten heisst das, sie sollen tun, was Du willst – bzw. was Du „für richtig“ hältst oder Dir wünschst. Es bedeutet immer, dass Du einen Weg suchst, Menschen dazu zu kriegen, dass sie ihr Verhalten Deinen Wünschen, Deinen Bedürfnissen und damit Deinem Willen unterordnen.

Und das bedeutet, dass Du Manipulation betreiben möchtest:

  • Gedankenkontrolle bzw. Gedankenmanipulation
  • Gefühlskontrolle bzw. Gefühlsmanipulation
  •  und natürlich: Verhaltenskontrolle bzw. Verhaltensmanipulation

Du möchtest gerne mehr Einfluss und Kontrolle darüber, was ein anderer denkt, fühlt oder tut.

Klingt das wirklich immer noch verlockend für Dich?

Es bedeutet auch, dass andere ebenfalls Mittel und Wege haben könnten oder suchen, damit Du das denkst, fühlst oder tust, was sie gerne hätten, für richtig halten oder was ihnen eben gerade in den Kram passt.

Eigentlich nicht so schön, oder?

Der Wunsch nach „Kontrolle“ unserer Umwelt entspringt der Unsicherheit

Menschen die unsicher sind, wünschen sich Sicherheit. Und leider lernen wir mehr und mehr, diese Sicherheit im Außen zu suchen: Man verkauft uns für und gegen alles „Versicherungen“, zu unserer Sicherheit müssen wir Helme und Gurte und Westen und Leuchtstreifen tragen. Um sicher zu gehen nutzen wir Virenscanner, Firewalls, Trackingsysteme und was nicht alles. Man kann sich heute auch kaum noch verirren, denn zur Sicherheit weiss das Navi im Handy immer wo wir gerade sind und welches italienische Lokal im Umkreis von 3 Kilometern die meisten Likes bekommen hat…

Doch wie sicher ist das alles? Oder besser gefragt: Wie sicher macht uns das?

Auch Online-Dating und Dating-Apps gaukeln uns eine gewisse Sicherheit vor – doch mehr und mehr verlieren wir die Fähigkeit, einfach mal im Alltag nett zu lächeln, auf jemanden zuzugehen oder mit jemandem Smalltalk zu betreiben, der gerade neben uns steht oder sitzt.

Das Problem daran ist:  Immer, wenn wir Sicherheit „von außen“ verstärken, gehen uns Fähigkeiten verloren, die wir nicht mehr entwickeln müssen, weil die Technik oder etwas anderes uns „schützt“. Ich sehe, wie viele (gerade auch junge) Menschen unsicher im Flirt sind, weil sie es nicht mehr „müssen“. Doch irgendwann kommt der Moment, wo Du einem echten Menschen gegenüber sitzt… Und Du willst gemocht werden – gemocht werden, wie Du bist!

Die erste logische Antwort auf die Frage: „Wie manipuliert man andere?“ müsste demnach heißen:

Am besten gar nicht!

Wer andere manipuliert vergrößert nämlich dadurch seine Unsicherheit noch weiter:

Stell Dir vor, Du lernst jetzt von mir einen wirklich guten Weg, jemanden so zu manipulieren, dass Du keinen Korb bekommst, und die Person das über Dich denkt, was Du gerne möchtest und sich dann so verhält, wie Du es Dir ausgemalt hast und womit Du rechnest.

Prima, oder?

  • Aber wie kannst Du Dir je sicher sein, dass das Verhalten dieses Menschen „echt“ ist?
  • Mag er/sie Dich tatsächlich oder ist er nur auf Deine Manipulation eingegangen?
  • Musst Du diesen Menschen jetzt ewig weiter manipulieren, damit er bei Dir bleibt?
  • Wie wirst Du es verkraften, wenn Du aufhörst mit Deiner Manipulations-Strategie und dann verlassen wirst?
  • Was würde der andere denken, wenn er/sie wüsste, dass Du ihn manipuliert hast, das zu denken oder zu fühlen?

Klingt das unbequem? Und was erst, wenn der andere vielleicht ein noch viel größerer Manipulator ist, als Du? Und Dir dann auf die Schliche kommt? Oder wenn Du irgendwann merkst, dass Du diese Person gar nicht so toll findest und sie Dich mehr manipuliert hat, als umgekehrt?

(Hoffentlich bekommst Du jetzt keine Paranoia!) 

Eine Strategie, die nicht funktioniert

Manche Menschen haben eine super Strategie entwickelt, wie sie zumindest andere davon abhalten können, etwas bestimmtes (über sie) zu denken oder zu tun: Sie verhalten sich möglichst unauffällig. Sie nehmen keinen Kontakt zu anderen auf – so werden sie auch nicht abgelehnt, glauben sie. Sie sagen nie was, dann kann auch keiner denken, dass das doof ist, was sie hätten sagen können. Sie tun einfach so, als wären sie nicht da – und dann sind sie unglücklich darüber, dass niemand sie mag…

Das ist im Grunde ja auch eine Art von „Gedankenkontrolle“: Ich kontrolliere Deine Gedanken über mich, indem ich Dir möglichst wenig zum Denken gebe. Kann man natürlich so machen – aber um welchen Preis?

Nun gut, ich will Dir aber dennoch sehr gerne eine wirklich gute Manipulations-Strategie verraten, sie funktioniert und kommt ohne diese „Nebenwirkungen“ aus.

Die super Manipulation

So machen andere, was Du willst

Diese Strategie ist wirklich sehr wirksam – aber es ist notwenig, dass Du wirklich alle Schritte (und die Reihenfolge) beachtest!

Schritt 1:

Denke selbst das über Dich, was Du Dir von anderen wünschst.

Viele Menschen wünschen sich, dass andere sie mögen – aber sie mögen sich selbst nicht einmal. Sie möchten, dass andere sie für liebenswert halten – aber sie selbst halten sich für arme Schweine, für Versager, für graue Mäuschen und so weiter. Sie möchten, dass andere gut über sie denken – aber sie selbst denken nicht gut über sich.

Der erste Schritt, um andere dazu zu kriegen, etwas bestimmtes über Dich zu denken bzw. sich auf eine bestimmte Art zu verhalten, ist, dass Du selbst das über Dich denken solltest. Denn wenn Du es nicht tust – warum sollte es irgendwer anders tun?

Schritt 2:

Behandle Dich so, wie Du von anderen behandelt werden möchtest.

Du möchtest, dass andere wertschätzend mit Dir umgehen? Gehe selbst wertschätzend mit Dir um. Ich verrate Dir eines der wichtigsten Geheimnisse aus der Psychologie: Wir zeigen anderen, wie wir behandelt werden möchten, durch die Art, wie wir uns selbst behandeln.

Wenn Du Dich also ständig unter Druck setzt, fertig machst, Dich nie lobst, Dich niedermachst, wenn Du Fehler machst – und so weiter… warum sollten andere das anders machen? Du gibst ein Beispiel dafür. Wenn Du nett zu Dir bist, stehen die Chancen deutlich besser, dass andere es auch sein werden.

Schritt 3:

Sei so, wie Du wirklich sein willst

Das ist für viele Menschen einer der schwierigsten Schritte – obwohl er eigentlich der einfachste von allen ist:

Du willst doch wahrscheinlich (wie die meisten); dass man Dich so mag und akzeptiert, wie Du bist. Wenn Du nicht so bist, wie Du sein möchtest, wer soll Dich je mögen wie Du bist? 

Viele Menschen tragen Markenkleidung, die ihnen eigentlich nichts bedeutet oder noch nicht mal besonders gefällt. Sie fahren Autos, die sie eigentlich nicht brauchen und kaufen allen möglichen Mist, der sie eigentlich nicht glücklich macht. Um irgendwo „dazu zu gehören“, um irgendwas zu zeigen oder zu beweisen (dass sie es sich leisten können zum Beispiel) – im Grunde also: Um in einem Club dazuzugehören, in dem sie eigentlich gar nicht sein wollen.

Versteh mich nicht falsch: Wenn Du wirklich gerne Porsche fährst und Dein Traum ein Porsche ist, weil Du die Form, das Gefühl und das Geräusch so magst: Super! Sieh zu, dass Du Dir diesen Wunsch erfüllen kannst. Ich habe nichts gegen Luxus – im Gegenteil! Aber der Luxus soll FÜR DICH sein, nicht für andere. 

Wenn Du glaubst, Du musst Dich auf eine ganz bestimmte Art verhalten, um von jemandem gemocht zu werden, und Du bist eigentlich gar nicht so und willst auch eigentlich gar nicht so sein – dann frage Dich, wie viel es wert ist, von dieser Person gemocht zu werden!

Wenn Du Dich wohl fühlst damit, z.B. einen bestimmten Humor zu pflegen und ein anderer das (bzw. Dich) partout nicht witzig findet – was wollt Ihr dann miteinander? Wenn Du einen Job hast, in dem Du Dich wirklich permanent komplett verstellen musst, rechne nach, was man Dir also bezahlt für Deine Lebenszeit… in der Du  nicht Du sein kannst. 

Sie wie Du wirklich sein willst und Du wirst damit alle vergraulen, die das nicht mögen… und alle anziehen, die Dich so mögen, wie Du bist. 

Schritt 4:

Denke das über andere, was sie über Dich denken sollen.

Hä? Na, ganz einfach: Wenn Du möchtest, dass jemand Dich z.B. „liebenswert“ findet, dann solltest Du diese Person als liebenswert betrachten.

Jetzt sagst Du vielleicht: Ich kenn doch die/den andere/n noch gar nicht. Ich weiss gar nicht, ob dieser Mensch liebenswert oder nett oder interessant ist. Stimmt. Doch das beruht ja auf Gegenseitigkeit, oder? Bis eben wolltest Du ja noch, dass ein anderer (der DICH nicht kennt, etwas bestimmtes über Dich denken soll, ohne dass er das schon erfahren und erlebt haben kann, oder?

Du könntest also vielleicht einem anderen Menschen einfach mal was unterstellen – darin hast Du doch Übung, nicht wahr?

Wie oft denkst Du schlecht über andere in Form von: „Die will bestimmt eh nix von mir“ oder „Der ist bestimmt eh schon vergeben“? Wie oft stellst Du Dir eher vor, wie Du abgelehnt wirst? Du kannst es also – Du kannst es auch anders herum: „Der/die ist bestimmt total nett“, könntest Du also auch denken, ohne dass Du es wissen kannst!

Schritt 5:

Behandle andere so, wie Du behandelt werden möchtest

Das ist nun wahrscheinlich keine Überraschung mehr gewesen, oder? Und vermutlich muss ich Dir auch nicht mehr erklären warum und welche Wirkung das hat…

Mit diesem 5-Schrittte-Plan wird es nahezu unabdingbar, dass andere Menschen das tun, was Du gerne hättest. Deine Chancen, das zu erreichen, steigern sich mit der konsequenten Anwendung dieser Strategie um ein vielfaches. Sie verfünffachen sich nicht nur, sie potenzieren sich regelrecht. Es ist unausweichlich, dass Menschen Dich gut behandeln und gut über Dich denken, wenn Du diese 5 Schritte beachtest.

Doch die wichtigste Warnung möchte ich Dir noch einmal wiederholen: Diese 5 Schritte funktionieren wirklich sehr gut – aber nur (und wirklich nur dann), wenn Du sie in dieser Reihenfolge und komplett beherzigst und durchgehst. Du kannst keinen weglassen oder überspringen, denn dann wird diese geniale „Manipulation“ nicht funktionieren! 

Eigentlich ganz einfach… oder?

Falls Du jetzt denkst, das hätte was mit Selbstvertrauen oder Selbstwertgefühl zu tun, ja das könnte sein. DAs wächst ja schließlich nicht auf Bäumen, sondern ist ein Ergebnis Deiner täglichen Gedanken und Handlungen. Falls Du dazu gerne Unterstützung haben möchtest:

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