Hast Du vielleicht Neujahrsvorsätze? Gute Vorsätze wie abnehmen, rauchen aufhören oder mehr Sport? Oder vielleicht sogar, die Liebe Deines Lebens finden?

Mal ehrlich:

Wie lange halten Neujahrsvorsätze?

Der Wille ist zwar da – aber…

Neujahrsvorsätze halten oft kaum länger als etwa zwei Wochen, denn Wille alleine genügt nicht.

Oft hat die Umsetzung von Neujahrsvorsätzen damit zu tun, dass sich etwas in Deinem Leben generell ändern müsste und dafür reicht nun mal ein guter Vorsatz nicht – auch wenn er noch so sinnvoll ist.

 

Warum scheitern Neujahrsvorsätze so häufig?

Zunächst mal schau Dir an, warum Neujahrsvorsätze oft scheitern – und schau, ob Du Dich darin erkennst:

  1. Oft treffen wir Neujahrsvorsätze für Dinge, die uns schwierig, mühsam, langweilig, anstrengend oder sonst wie unangenehm erscheinen.
  2. Häufig treffen wir diese Neujahrsvorsätze kurzfristig – obwohl wir schon lange wissen, dass dieser Lebensbereich so nicht „in Ordnung“ ist (wie zum Beispiel, dass Du mit Deiner Gesundheit spielst, wenn Du weiter rauchst oder noch mehr zunimmst oder nicht mehr Bewegung bekommst) und haben keinen guten „Plan“, wie wir die Neujahrsvorsätze dann umsetzen.
  3. Oft sind wir die einzigen, die von diesen guten Vorsätzen wissen – wir haben niemandem, den wir kennen von unseren Neujahrsvorsätzen erzählt. Und warum nicht? Weil wir eigentlich schon fest damit rechnen, dass wir scheitern werden und dann niemandem Rechenschaft ablegen wollen…
  4. Viele Menschen nehmen sich auch zu viel vor – das Leben könnte an so vielen Stellen besser laufen… da müsste man ja eigentlich… und dann naja… dann fängt man gar nicht erst an, weil es eh nicht zu schaffen ist… und lebt weiter unter seinen Möglichkeiten. 

Na, kommt Dir das bekannt vor?

Genau, das ist nämlich das perfekte Rezept, wie Du scheiterst.

Dein Verstand ist nämlich darauf programmiert, Dinge abzulehnen, die Du Dir selbst schon als Mühsal und Anstrengung vorstellst. Hinzu kommt:

Deine Fantasie ist immer (!) stärker, als Dein Wille!

Auch wenn Du noch so sehr willst, dass Du ab sofort drei mal die Woche zum Sport gehst, endlich Deine Schüchternheit überwindest, aufhörst zu rauchen:

Deine Vorstellungskraft, die Dir einerseits zeigt, wie nass und kalt es draußen ist, wie mühsam das Abrackern im Fitness-Studie ist, wie gefährlich es wäre, jemanden anzusprechen oder wie gut Dir jetzt ein tiefer Zug einer Zigarette täte…. genau diese Vorstellungskraft zeigt Dir andererseits auch, wie wenig sinnvoll es ist, etwas Neues anzufangen. Es zeigt Dir eher die Nachteile der neuen Gewohnheit und die Vorteile der alten, als umgekehrt!

Sie ist wie ein Stimme, die Dir einflüstert: „Fang bloß nichts Neues an – wir sind doch bisher immer gut gefahren damit!“

Und tatsächlich funktioniert es genau so.

Es heißt ja nichts umsonst: „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier!“

Dein Unterbewusstsein hat nämlich gespeichert: Mit dieser Strategie haben wir bisher überlebt. Wenn wir wissen, was „im Moment“ hilft, um Schmerzen zu vermeiden, dann werden wir diese Strategie immer wieder anwenden, denn „akute Schmerzvermeidung“ und „Schutz vor akuter Gefahr“ hat immer Priorität, wenn es um unsere Entscheidungen geht… und da beugt sich irgendwann auch der stärkste Wille unseren „Instinkten“.

Natürlich könnte man sich jetzt fragen, warum unsere Instinkte denn nicht instinktiv dem folgen, von dem wir wissen, dass es langfristig besser wäre für uns. Nun: Das müssen wir uns selbst erst einmal beweisen… unser Instinkt ist eben eher „kurzfristig orientiert“.

Bei Neujahrsvorsätzen geht es darum, Gewohnheiten zu verändern – und das macht man nicht alleine durch gute Vorsätze!

Da muss schon was Besseres kommen!

 

Was hilft für gute Neujahrsvorsätze?

Zunächst einmal würde es helfen, wenn Du die drei Punkte des Scheiterns von da oben umkehrst – also:

  1. Anstatt Neujahrsvorsätze zu machen, die Du im „nicht mehr tun“ oder im „müssen“ formulierst, formuliere Ziele, die Dich motivieren. Male Dir das „Endziel“ dessen aus, warum Du etwas im neuen Jahr tun oder nicht mehr tun willst und male es Dir in allen, wunderbaren, vorteilhaften, schönen, angenehmen „Farben“ aus.
    • Sag also nicht mehr: „Ich will aufhören zu rauchen“ – sondern eben: „Ich will einen schönen, fitten, gesunden Körper. Eine freie Lunge. Ich will frei atmen können. Ich will mehr schmecken und riechen. Öfter gesund sein und immer gut riechen! Ich will einen Kilometer weit laufen können, ohne röcheln zu müssen. Ich will bei jedem Wetter drinnen bleiben und die Gemütlichkeit genießen. Ich will entspannen können – einfach so.“ Ich bin sicher, Du findest für jeden Deiner Neujahrsvorsätze etwas ähnliches, passendes wie das, oder?
  2.  Triff Deine Neujahrsvorsätze nicht kurzfristig – und verlange nicht zu viel auf einmal von Dir: Wenn Du z.B. weisst, dass Du mehr Sport machen sollst und bisher gar keinen machst, dann mach Dir einen Plan, der Dich heran führt.
    • Wenn Du z.B. ab sofort zwei mal die Woche eine halbe Stunde spazieren gehst oder jeden Morgen zum Start zu Deinem rockigsten Lieblingslied 3 Minuten tanzt, was das Zeug hält, ist das sicher sehr viel leichter zu bewerkstelligen, als ab sofort von 0 auf 4 mal pro Woche zum Sport zu gehen.
  3. Erzähle möglichst vielen Menschen – und vor allem denen, die Dir wichtig sind von Deinen Neujahrsvorsätzen und bitte Sie, Dich zu unterstützen!
    • Gute Freunde, Familienmitglieder, Kollegen – sie alle sind wertvolle Motivatoren und es wird ausserdem leichter, da sie wissen, wie sie Dir helfen können: Wenn Du z.B. abnehmen möchtest, wäre es gut, wenn Deine Liebsten das wissen und Du ihnen sagst, dass sie Dir helfen können, indem sie Dir in den nächsten Wochen keine Süßigkeiten anbieten.
  4. Nimm Dir erst mal nur einen – den für Dich wichtigsten oder den für Dich einfachsten – Bereich vor. Ein Ziel, das Du erreichst ist besser als 5, die Du nicht erreichst.

 

Was noch besser ist als „Neujahrsvorsätze“

Was allerdings noch deutlich besser funktioniert als Neujahrsvorsätze sind Entscheidungen!

Nimm all das, was ich Dir im letzten Absatz beschrieben habe – aber mach daraus keine Neujahrsvorsätze, sondern triff Entscheidungen. 

Überlege Dir ganz genau, wofür Du Dich entscheiden willst und entscheide Dich dann.

Schreibe Deine Entscheidungen auf – wenn Du willst als Kommentar direkt hier unter den Artikel – oder Du teilst den Artikel auf einem sozialen Netzwerk und schreibst dazu, wofür Du Dich entscheidest.

Wie Du gute Entscheidungen triffst:
  • Entscheide Dich nie gegen etwas – sondern immer für etwas.
  • Formuliere in Deiner Entscheidung für etwas auch, was das bedeutet.
  • Formuliere dann, welches Ergebnis – welche Wirkungen das für Dich haben soll.
  • Wenn Du an diese Wirkungen denkst, frage Dich (das ist meine persönliche Entscheidungsstrategie)
    1. Könnte das Spaß machen?
    2. Könnte ich etwas lernen dabei?
    3. Könnte es für mich oder für sonst jemanden/etwas gut sein?
  • Je mehr Du zu diesen drei Punkten ja sagen kannst – umso deutlicher wird, dass Du eine gute Entscheidung triffst.

Und dann kommuniziere Deine Entscheidung: Bekenne Dich zu ihr und bitte Deine Freunde und Mitmenschen darum, Dich bei Deiner Entscheidung zu unterstützen. Du wirst überrascht sein, wie viele Menschen bereit sind, das zu tun und wie motivierend das ist.

 

Bau Dir Motivations-Hilfen ein:

Der Weg ist lang und manchmal auch nicht ganz einfach… doch wenn Du Dir Etappenziele einbaust, an Belohnungen für Erfolge denkst und Hilfe hast, wirst Du es schaffen.

Die gute Nachricht ist: Wenn Du eine neue Angewohnheit etwa 90 Tage durchhältst, ist sie in der Regel etabliert.

Warte nicht bis zum 31.12. um 23:59 Uhr – sondern triff direkt jetzt eine Entscheidung und fang direkt jetzt an, diese Entscheidung zu unterstüzen:

  • Kommuniziere sie
  • Mach Dir jetzt einen Plan
  • Such Dir jetzt Verbündete
  • Mach Dich jetzt auf den Weg
  • Zeig Dir jetzt an Kleinigkeiten, was Du jetzt schon ändern kannst

 

Die „Anstatt-Methode“

Sehr hilfreich ist es auch, sich Sätze zu machen und wie Affirmationen immer wieder aufzusagen die ein „anstatt“ beinhalten:

  • Anstatt eine Zigarette zu rauchen, lutsche ich ein Minz-Bonbon (oder trinke ein Glas Wasser, gehe 200 Schritte…)
  • Anstatt auf dem Sofa zu sitzen und Chips zu essen, tanze ich 5 Minuten zu meinem Lieblingslied
  • Anstatt immer auf meine Schuhe zu schauen, lächle ich jemanden an

Und so weiter…

Das klingt zwar simpel – aber Dein Verstand hört permanent mit und stimmt Dir irgendwann zu – er sagt sich: „Okay – anstatt das zu tun, tun wir jetzt das…“ und macht einfach mit.

 

Die Visualisierungs-Methode

Nimm Dir nicht zu viel vor – das ist ganz wichtig! Aber von dem, was Du Dir vornimmst, mach Dir eine Visualisierung: Schneide aus Zeitschriften Bilder und Sätze aus und klebe Sie Dir auf einen großen Papierbogen. Hänge diese Collage mit Deinem Wunschziel an einen Ort, wo Du sie jeden Tag bewusst siehst und ein paar Minuten betrachten kannst. So, dass Du Dich jeden Tag daran erinnerst, was Du erreichen willst und warum Du neue Gewohnheiten etablieren möchtest.

Es gibt auch Menschen die schwören darauf, das eine „von-nach-Collage“ – also so eine Art „Vorher-Wunsch-Nachher“ Bild Wunder wirkt:

Sammle also Bilder und Sätze, die Deinen momentanen Ist-Zustand beschreiben und all die Nachteile, die er hat. Die klebst Du auf ein Bild – und auf das andere eben Dein Ziel und all die Vorteile, die damit verbunden sind. Streiche dann das „alte“ Bild einmal durch und hänge die Bilder nebeneinander. Jeden Tag, an dem Du etwas dafür getan hast, von dem einen Bild zum anderen zu kommen, darfst Du das alte wieder „durchstreichen“. So lange, bis man das alte Bild gar nicht mehr richtig erkennen kann…

 

Brauchst Du Unterstützung?

Dafür bin ich da! Gerade falls Deine Neujahrsvorsätze etwas mit Liebe und Partnerschaft zu tun haben, solltest Du unbedingt dran bleiben:

Trag Dich unten in meinen Newsletter ein, denn in Kürze werde ich Dir die beste Unterstützung anbieten können, die Du nur haben kannst… und ja: Du kannst Dich für die Liebe entscheiden!

Ja, das ist sogar eine der besten Entscheidungen, die Du treffen kannst.

Und es ist eine Entscheidung! 

Es beginnt damit, dass Du Dich für die Liebe entscheidest und genau das auch kommunizierst:

  • Kannst Du Dich entscheiden, dass Du Dich für die Liebe öffnen möchtest?
  • Kannst Du sagen: „Ich entscheide mich dafür, dass ich mich im neuen Jahr verlieben und eine/n Partner finden möchte!“?
  • Kannst Du das Deinen Freunden mitteilen?

Denn das wären wundervolle Voraussetzungen für wahrhaft wundervolle Entwicklungen im neuen Jahr.

Ich würde mich freuen, wenn ich Dich dabei unterstützen darf!

Ich wünsche Dir ein frohes, neues Jahr – das beste Deines Lebens bisher!

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In meinem Podcast geht es um die Themen, die mich bewegen: Flirt, Dating, Partnerschaft, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Männer, Frauen, 6 und Liebe.

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