Sehnst Du Dich nach mehr Selbstbewusstsein? Dieser Artikel wird Dir vielleicht nicht gefallen – und er kann Dich weiterbringen, als jede andere Lektüre bisher über Selbstbewusstsein.

Seit über 15 Jahren bin ich die Expertin für erfolgreiches Flirten und wie man seinen Traumpartner findet. Und ganz gleich, mit welchem Problem oder „Symptom“ ein Klient oder Teilnehmer zu mir kommt: Innerhalb kürzester Zeit geht es bei allen um ein und dasselbe Thema: Selbstbewusstsein.

Ich habe mich im Laufe der Jahre daher schon unzählige Male mit diesem Thema beschäftigt und einen Zusammenhang gefunden, der Dich vielleicht überraschen wird und ein Schlüssel ist, zu dem Leben, dass Du Dir wünschst.

Doch um das zu verstehen, lohnt es sich, sich zu Beginn einmal mit dem Begriff Selbstbewusstsein auseinander zu setzen.

Ist „Selbstbewusstsein“ wirklich das, was Du brauchst? Fehlt Dir wirklich Selbstbewusstsein?

Oder ist es vielleicht eher Selbstvertrauen?

Oder Selbstwertgefühl?

Alles nur Worte, könntest Du Dir denken. Aber so ist es nicht.

Stell Dir vor, Du gehst in einen Laden und verlangst nach einem Hammer. Und immer wieder bekommst Du auch einen Hammer. Doch nach einiger Zeit stellst Du fest, dass der Hammer nicht das Problem löst, das Du hast. Vielleicht hättest Du nach einem Schraubenzieher fragen sollen…

Genau wie „Hammer“ ist ja auch „Schraubenzieher“ nur ein Wort…

 

Was ist also Selbstbewusstsein?

 

Die meisten Menschen wollen mit dem Begriff „mehr Selbstbewusstsein“ letztlich tatsächlich etwas anderes erreichen.

Viele Wünschen sich zum Beispiel mehr Selbstvertrauen: Sich selbst mehr trauen, sich mehr zutrauen und sich öfter mal etwas trauen.

Oder sie meinen Selbstwertgefühl: Sich selbst mehr Wert fühlen, sich als wertvoll betrachten und sich wertschätzend behandeln.

Und durchaus: Mit mehr Selbstbewusstsein könnte man das erreichen… denn Selbstbewusstsein bedeutet ja dem Wort nach, sich seiner selbst bewusst sein.

Doch wer ist sich denn seiner selbst nicht bewusst?

 

Weißt Du etwa nicht, wer Du bist?

 

Bist Du Dir nicht bewusst, wer Du selbst bist?

Wie kann es Dir an Selbstbewusstsein mangeln?

Fast ohne Ausnahme, wenn ich diese Frage einem Klienten stelle, kommt dieser ganz schön ins Grübeln. Und landet dann wiederum häufig bei den bereits genannten Begriffen Selbstvertrauen oder Selbstwertgefühl.

Doch jetzt wird es spannend!

Wie bewusst bist Du Dir Deiner Selbst denn eigentlich?

In meinem Seminar „Die Liebe finden“ mache ich häufiger eine Übung, die „Wer bist du?“ heißt. Und sie besteht aus nichts anderem, als genau dieser Frage: Wer bist Du? Und wer noch?

Meine Teilnehmer beantworten einander zwanzig Minuten lang diese Frage. Und haben oft das Gefühl, dass sie schon nach 5 oder 6 Minuten nichts mehr darüber zu sagen hätten, wer sie sind.

Und dann beginnt es langsam, interessant zu werden.

Denn so kommen wir dann dort hin, wo wir es uns eigentlich wünschen: Das Sich-selbst-bewusst-werden.

Denn häufig glauben wir, wir sind die Geschichten, die wir über uns erzählen.

Und genau diese Geschichten formen unser Selbstbewusstsein:

Das Bewusstsein darüber, wer wir selbst sind.

 

Welche Geschichten erzählst Du Dir und anderen über Dich?

 

Und aus welcher Perspektive erzählst Du sie?

Ich bin in den letzten 15 Jahren im Rahmen meiner Arbeit etwa 10.000 Menschen begegnet und konnte diese eine wichtige Sache feststellen:

Die Fähigkeit, ein erfolgreiches, glückliches Leben aufzubauen war bei allen Menschen untrennbar verbunden mit der Fähigkeit, die Perspektive auf sich selbst und das Leben zu verändern.

Die meisten Menschen kommen zu mir, weil „sich etwas ändern muss“.

ETWAS muss SICH ändern?

Nein, meine Lieben: Wenn sich in Deinem Leben „etwas“ ändern soll, dann ist das einzige, was möglich ist: Du veränderst Dich!

Doch leider endet die Veränderungsbereitschaft vieler Menschen dort, wo sie etwas anderes tun sollen, als sie es bisher getan haben.

Das liegt meistens daran, dass sie nicht bereit sind, etwas anderes zu glauben, als sie bisher geglaubt haben.

Und das liegt meistens daran, dass sie nicht bereit sind, die Geschichten, die sich und andere über sich selbst erzählen, zu ändern.

Und ich meine damit nicht, dass Du „Lügen“ über Dich erzählen sollst. Nein. Im Gegenteil.

Ich erzähle Dir ein paar Geschichten, die Teilnehmer und Klienten mir über sich erzählen, und die – aus ihrer Sicht – rechtfertigen, warum sie kein Selbstvertrauen und kein Selbstwertgefühl haben:

  • Ich bin in der Schule immer gehänselt worden. War ein Außenseiter und habe gelernt, anderen nicht zu vertrauen.
  • Meine Mutter war depressiv und konnte sich nicht gut um uns kümmern. Deshalb bin ich bis heute jemand, der….
  • Ich war früher sehr dick und niemand interessierte sich für mich. Deshalb bin ich bis heute sehr schüchtern.
  • Meine Eltern haben sich immer gestritten, deshalb kann ich keine vertrauensvolle Beziehung zu Frauen/Männern aufbauen.
  • Mein Vater hat meine Mutter betrogen, deshalb…
  • Ich hatte einen schweren Unfall und da…
  • Ich wurde so erzogen, dass….
  • Alle in meiner Familie sind….

 Ich denke, Du hast einen Eindruck. Und vielleicht hast Du auch so eine Geschichte?

Was ist es, was Du nicht kannst, Dich nicht traust, Dir nicht glaubst?

Mit welcher alten Geschichte hat es zu tun?

 

Was glaubst Du, wer Du bist?

 

Denn genau darum geht es doch eigentlich , wenn es um Selbstbewusstsein geht:

Was von dem, was Du alles bist , warst und sein kannst und könntest, machst Du Dir immer wieder bewusst, durch die Geschichte(n), die Du Dir und anderen über Dich erzählst?

Und was würde passieren, wenn Du einen Teil dieser Geschichten aufgeben würdest?

 

Ausnahmslos alle Menschen, die mit diesen Geschichten zu mir kamen, hatten nämlich auch weitere, andere Geschichten. Sie erzählten diese Geschichten nur sehr viel seltener, weil sie nicht so gut zu dem Bild passen wollten, dass die „Opfer-Geschichten“ malten.

Es gab nämlich auch Ausnahmen.

Ziemlich viele sogar, je länger sie nachdachten.

Und es gab auch „Erfolgsgeschichten“:

Sie hatten bereits andere Erfahrungen auch gemacht.

Die meisten waren auch z.B. nicht mehr dick, nicht mehr hässlich oder nicht mehr einsam.

Sie hatten inzwischen schon seit vielen Jahren keine Situation mehr in der Art erlebt, wie die Geschichte(n) es erzählten…

 

Vielleicht wird Dir das nicht gefallen, aber…

Dein Leben wird sich so verändern, wie Du bereit bist, die Geschichten darüber zu verändern.

Willst Du Dir (und allen anderen) wirklich Dein Leben lang erzählen, was Du alles nicht kannst und Dich nicht traust und niemals bekommen wirst, weil in Deiner Vergangenheit mal dies oder jenes so war?

Willst Du deshalb immer so weiter machen?

Das Beste an der Vergangenheit ist: Sie ist nicht, sie war.

Doch sie wird schnell wieder Gegenwart, wenn Du sie in Deinen Geschichten über Dich immer wieder hervorholst und sie als Grund und Ausrede benutzt, nicht das zu tun und zu haben, was Du Dir wünschst.

Und damit wird sie dann auch über Deine Zukunft bestimmen.

 

Es sei denn, Du gibst sie endlich auf.

„Gib Dich auf“ meint: Gib dieses Bild von Dir auf, in dem Du rechtfertigst und planst, in der Zukunft nicht das zu haben und nicht das zu sein, was Du willst, weil es einmal in der Vergangenheit so war.

Ich wette, Du kannst hunderte von Beweisen und Gegenbeispielen finden, wo es nicht so war, wie es angeblich „immer“ ist.

Ich wette, wenn Du aufhörst, Dir selbst und anderen diese „Loser-Geschichten“ von Dir zu erzählen wirst Du erkennen, dass Du heute ein erwachsener, ressourcenstarker Mensch bist, der von vielen Menschen gemocht und respektiert werden kann.

Und ich wette, es wird zu diesem Artikel zahlreiche Menschen geben, die mir erzählen werden, warum das nicht so einfach ist. Oder warum gerade ihre Geschichte eine „Prägung“ ist, die man nicht so leicht los wird…

Und dennoch sind sie auf der Suche.

Sie sind auf der Suche nach einer Lösung – und schlagen jede Lösung aus, die erfordern würde, etwas anderes zu tun, als bisher.

Die Frage ist doch:

Wer bist Du ohne Deine Geschichte?

 

Wenn Du Dir jetzt vorstellst, dass Duell die Geschichten, die Du über Deine Vergangenheit und damit über Deine Zukunft erzählst, nich hättest…. wer wärst Du dann?

  • Wer wärst Du ohne Dein „Ich bin so erzogen“?
  • Ohne Dein „Vielleicht ist es ja genetisch“
  • Ohne die Schuld irgendwem zu geben, der Dir irgendwas beigebracht oder nicht beigebracht, getan, gegeben oder vorenthalten hat?

Wenn Du Dich heute betrachtest:Heute – ohne all die Vorurteile, die Du über Dich selbst hast, weil irgendwann mal irgendwas irgendwie war.

Und wenn Du vielleicht sogar bereit bist, die positiven Aspekte zu beleuchten?

Oder – ganz verrückt – einfach mal so zu tun, als ob alles, was Dir bisher passierte, Teil eines großen, „kosmischen“ Geheimplans war, der dazu führen sollte, dass aus Dir ein starker, selbstbewusster, liebevoller Mensch wird?

Ich weiß, der Gedanke klingt verrückt – aber warum denn nicht?

Ich war diesen Sommer bei einer ziemlich intensiven NLP-Ausbildung, in der die erste Aufgabe für die Teilnehmer ist, eine „Erfolgsgeschichte“ ihres Lebens zu erzählen:

Erzähl doch mal Dein Leben so, als wäre alles, was da passiert ist, gut und richtig gewesen (oder erfinde es so, dass es so war, wenn es hilft) und als ob all das so gut und richtig war, dass es unweigerlich am Ende zu einem tollen, erfolgreiche Leben führen muss und aus Dir einen tollen Menschen gemacht hat. 

Als Übungsgruppenleiterin konnte ich sehen, wie vielen Menschen das so unendlich schwer gefallen ist und sie immer wieder in die Negativität und die Opferhaltung „abgetaucht“ sind. Doch ich konnte auch sehen, wie viel es mit ihnen gemacht hat, das überhaupt zu bemerken und dann „schrittchenweise“ auch zu verändern.

 

Gib Dich auf, wenn Du ein Opfer bist, weil Deine Vergangenheit so war. 

Wer bist Du ohne diese Geschichte, die es rechtfertigt, dass Du nicht so bist, wie Du gerne wärst? Nicht das tust, was Du gerne tätest?

Ich weiss (aus eigener Erfahrung) wie „spooky“ (unheimlich / erschreckend) die Vorstellung sein kann, sich selbst aufzugeben.

Wer bin ich ohne meine Geschichte?

Plötzlich scheint Dir ein Stück Identität zu fehlen…

Doch da, wo Dir diese (Opfer)Identität fehlt, ist Platz für den Menschen, der Du sein kannst.

Es gibt so viele Geschichten über Dich, die dort Platz finden können:

Geschichten, in denen Du

  • Glück hattest
  • Geschenke bekommen hast
  • Mutig warst und bist
  • gemocht wirst
  • stark bist
  • schlau und clever bist
  • Deine Ziele erreicht hast
  • beliebt bist
  • Erfolg hast

Wollen wir wetten?

Warum willst Du Dein Leben – sprich Deine Gegenwart und Deine Zukunft – verpfuschen, weil Deine Vergangenheit nicht „optimal“ war? 

Warum glaubst Du, dass Du in Zukunft auf eine ganz bestimmte Art sein musst, bestimmte Dinge nicht lernen oder sein kannst, weil es in Deiner Vergangenheit bestimmte Ereignisse gab? 

 

Ich lade Dich ein:

Ich habe tausenden von Menschen dabei unterstützt, das Leben zu bekommen, dass sie sich gewünscht haben und ihren Traumpartner zu finden. Du kannst Dir weiter die Geschichte davon erzählen, dass es schwer oder wahrscheinlich sogar unmöglich ist… oder Du kannst Dich aufgeben.

Gib Dich auf und werde endlich der Mensch, der Du sein könntest.

Es ist nicht selbstbewusst, wenn Du Dir immer wieder Deine Misserfolge, Deine Angstmomente, Traumata und Unfähigkeiten vorhältst.

Noch weniger selbstbewusst ist es, Schuldige zu finden, die Du dafür verantwortlich machst, dass Du nicht endlich tust, was Du schon immer tun wolltest.

Und während Du das tust, macht die Uhr „tick tack tick tack“ und Dein Leben geht vorbei.

Ich hätte da ein paar Alternativen für Dich.

Wie wäre es zum Beispiel damit, Deine Magie zu finden?

 

Bild: Depositphotos

Bleib auf dem Laufenden

Ausführliche Informationen zum Newsletter Versandverfahren erhältst du in Abschnitt 5 der Datenschutzerklärung.

Neu: Der Nina Deißler Podcast

In meinem Podcast geht es um die Themen, die mich bewegen: Flirt, Dating, Partnerschaft, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Männer, Frauen, 6 und Liebe.

Pin It on Pinterest