Hättest Du gerne mehr Selbstbewusstsein? Dieser Artikel wird Dir vielleicht nicht gefallen – und er kann Dich weiterbringen, als jede andere Lektüre über Selbstbewusstsein, die Du bisher kennst.

Seit über 17 Jahren bin ich die Expertin für erfolgreiches Flirten und wie Du die Liebe Deines Lebens findest. Und ganz gleich, mit welchem Problem oder „Symptom“ ein Klient oder Teilnehmer zu mir kommt: Innerhalb kürzester Zeit geht es bei fast allen um ein und dasselbe Thema: Selbstbewusstsein.

So habe ich mich im Laufe der Jahre unzählige Male mit diesem Thema beschäftigt und einen Zusammenhang gefunden, der Dich vielleicht überraschen wird und der ein Schlüssel ist, zu dem Leben, das Du Dir wünschst.

Doch um das zu verstehen, lohnt es sich, sich zuerst mit dem Begriff „Selbstbewusstsein“ auseinander zu setzen.

Ist „Selbstbewusstsein“ wirklich das, was Du brauchst?

Oder ist es vielleicht eher Selbstvertrauen?

Oder Selbstwertgefühl? Oder Selbstachtung?

Alles nur Worte, könntest Du Dir denken. Aber so ist es nicht.

Stell Dir vor, Du gehst in einen Laden und verlangst nach einem Hammer. Und immer wieder bekommst Du auch einen Hammer. Doch nach einiger Zeit stellst Du fest, dass der Hammer nicht das Problem löst, das Du hast. Vielleicht hättest Du nach einem Schraubenzieher fragen sollen…?

Genau wie „Hammer“ ist ja auch „Schraubenzieher“ nur ein Wort…

 

Was ist Selbstbewusstsein?

Die meisten Menschen wollen mit dem Begriff „mehr Selbstbewusstsein“ tatsächlich etwas anderes erreichen.

Viele Wünschen sich zum Beispiel mehr Selbstvertrauen: Sich selbst mehr trauen, sich mehr zutrauen und sich öfter mal etwas trauen.

Oder sie meinen Selbstwertgefühl: Sich selbst mehr Wert fühlen, sich als wertvoll betrachten und sich wertschätzend behandeln.

Und durchaus: Mit mehr Selbstbewusstsein könnte man das erreichen… denn Selbstbewusstsein bedeutet ja dem Wort nach, sich seiner selbst bewusst sein.

 

Bist Du Dir bewusst, wer Du bist?

Was genau meinst Du, wenn Du „Ich“ sagst? Fast ohne Ausnahme kommen meine Teilnehmer bei dieser Frage ganz schön ins Grübeln.

Wie bewusst bist Du Dir Deiner Selbst denn eigentlich?

In meinem Seminar „Die Liebe finden“ mache ich häufiger eine Übung, die „Wer bist du?“ heißt. Sie besteht aus nichts anderem, als genau dieser Frage: „Wer bist Du? Und wer noch?“ Die Teilnehmer beantworten einander zwanzig Minuten lang diese Frage. Und haben oft das Gefühl, dass sie schon nach 5 oder 6 Minuten nichts mehr darüber zu sagen hätten, wer sie sind.

Und dann beginnt es langsam, interessant zu werden. Denn so kommen wir dann dort hin, wo wir es uns eigentlich wünschen: Das Sich-selbst-bewusst-werden.

Häufig glauben wir, wir sind die Geschichten, die wir über uns erzählen. Und genau diese Geschichten formen unser Selbstbewusstsein: Das Bewusstsein darüber, wer wir selbst sind.

 

Welche Geschichten erzählst Du Dir und anderen über Dich?

Und aus welcher Perspektive erzählst Du sie? Welche Aspekte der Geschichte hebst Du besonders hervor? Gibt es in Deiner Geschichte Schurken und Unschuldslämmer? Täter und Opfer?

Ich bin in den letzten 15 Jahren im Rahmen meiner Arbeit ca. 10.000 Menschen begegnet und konnte eine wichtige Sache feststellen:

Die Fähigkeit, ein erfolgreiches, glückliches Leben aufzubauen war bei allen Menschen untrennbar verbunden mit der Fähigkeit, die Perspektive auf sich selbst und das Leben zu verändern.

Und das hat mit diesen Geschichten zu tun, die man sich über sich selbst und vor allem über seine Vergangenheit erzählt.

 

Willst Du, dass sich etwas ändert?

Die meisten Menschen kommen zu mir, weil „sich etwas ändern muss“.

ETWAS muss SICH ändern? Nein, meine Lieben: Wenn sich in Deinem Leben „etwas“ ändern soll, dann ist das einzige, was möglich ist, dass DU DICH veränderst!

Doch leider endet die Veränderungsbereitschaft vieler Menschen dort, wo sie etwas anderes tun sollen, als sie es bisher getan haben.

Das liegt meistens daran, dass sie nicht bereit sind, etwas anderes zu glauben, als sie bisher geglaubt haben.

Und das liegt meistens daran, dass sie nicht bereit sind, die Geschichten, die sich und andere über sich selbst erzählen, zu ändern.

Und ich meine damit nicht, dass Du „Lügen“ über Dich erzählen würdest oder erzählen sollst – im Gegenteil.

Hier ein paar Geschichten, die Teilnehmer und Klienten mir über sich erzählen, und die – aus ihrer Sicht – rechtfertigen, warum sie kein Selbstvertrauen und kein Selbstwertgefühl haben (können):

  • Ich bin in der Schule immer gehänselt worden. War ein Außenseiter und habe gelernt, anderen nicht zu vertrauen.
  • Meine Mutter war depressiv und konnte sich nicht gut um uns kümmern. Deshalb bin ich bis heute jemand, der….
  • Ich war früher sehr dick und niemand interessierte sich für mich. Deshalb bin ich bis heute sehr schüchtern.
  • Meine Eltern haben sich immer gestritten, deshalb kann ich keine vertrauensvolle Beziehung zu Frauen/Männern aufbauen.
  • Mein Vater hat meine Mutter betrogen, deshalb…
  • Ich hatte einen schweren Unfall und da…

Ich denke, Du hast einen Eindruck. Und vielleicht hast Du auch so eine Geschichte?

Was ist es, was Du nicht kannst, Dich nicht traust, Dir nicht glaubst? Mit welcher alten Geschichte hat es zu tun?

 

Was glaubst Du, wer Du bist?

Denn genau darum geht es doch eigentlich , wenn es um Selbstbewusstsein geht:

Alles was Du bist, warst und sein kannst und könntest, machst Du Dir immer wieder bewusst, durch die Geschichte(n), die Du Dir und anderen über Dich erzählst.

Weil ich …….. war, bin ich heute……

Doch das gibt es einen kleinen Haken…

Ich erzähle Dir eine andere kleine Geschichte:

Es war einmal ein Zwillingspärchen – zwei Jungs, die in sehr schlechten Verhältnissen aufwachsen mussten. Ihr Vater war ein Trinker, der oft mit der Polizei zu tun hatte. Ihre Mutter war depressiv und die Familie war ständig pleite. Zuhause gab es deshalb viel Streit und sie wohnten in einer üblen Gegend. Als die beiden 40 Jahre alt wurden, war einer von beiden ein polizeibekannter Schläger und Trinker, der gerade im Gefängnis saß. Der andere war ein erfolgreicher Geschäftsmann und Millionär. Ein Journalist wurde darauf aufmerksam und interviewte beide Brüder, wie sie dorthin gekommen waren, wo sie sind. Beide hatten denselben Grund: Ihre schlechte Kindheit. 

Der eine sagte: Ich hatte einfach keine guten Vorbilder. Ich bin in der Gosse groß geworden. Mein Vater hat es zu nichts gebracht und ich habe nie gelernt, wie man etwas anderes tun und sein kann. Ich habe einfach keine Förderung bekommen. Der Stress zuhause hat auch dafür gesorgt, dass ich in der Schule schlecht war. Meine Startbedingungen waren einfach mies und deshalb ist aus mir auch nichts geworden. 

Der andere sagte: Ich bin in der Gosse groß geworden und es war meine feste Absicht, da raus zu kommen. Zu sehen, was für ein schlechtes Leben meine Eltern führten auf der Basis der schlechten Entscheidungen, die sie täglich trafen, spornte mich an, es einmal besser zu haben. Meine Vater hat mir vorgelebt, was passiert, wenn man trinkt und keine Verantwortung für sein Handel übernimmt – und so wollte ich auf keinen Fall leben. 

Merkst Du was?

Beide hatten dieselbe Kindheit – aber sie haben andere Konsequenzen daraus gezogen. Das ist auch eine Möglichkeit, die eigene Geschichte zu betrachten: Sind die Konsequenzen, die Du für Dich ableitest wirklich so unabdingbar genau diese? Oder könnten es auch andere sein?

 

Und was würde passieren, wenn Du einen Teil dieser Geschichten ganz aufgeben würdest?

Ausnahmslos alle Menschen, die mit Geschichten zu mir kamen, hatten nämlich auch noch andere Geschichten. Sie erzählten diese Geschichten nur sehr viel seltener, weil sie nicht so gut zu dem Bild passen wollten, dass die „Opfer-Geschichten“ ausmachte.

Es gab nämlich Ausnahmen. Ziemlich viele sogar, je länger sie nachdachten.

Und es gab auch „Erfolgsgeschichten“:

Sie hatten bereits andere Erfahrungen auch gemacht. Die meisten waren auch z.B. nicht mehr dick, nicht mehr hässlich oder nicht mehr einsam. Diese Bedingungen, die sie einstmals für ihr Elend nannten, bestanden schon lange nicht mehr. Und oft hatten sie inzwischen schon seit vielen Jahren keine Situation in der Art erlebt, wie die Geschichte(n) es erzählten…

Und so kannst auch Du etwas bemerken, was diese Menschen irgendwann bemerken mussten.

Vielleicht wird Dir das nicht gefallen, aber…

…Dein Leben wird sich so verändern, wie Du bereit bist, die Geschichten darüber zu verändern.

Willst Du Dir (und allen anderen) wirklich Dein Leben lang erzählen, was Du alles nicht kannst und Dich nicht traust und niemals bekommen wirst, weil in Deiner Vergangenheit mal dies oder jenes so und so war?

Willst Du deshalb immer so weiter machen?

Ich kann heute nicht, weil ich früher nicht konnte? Willst Du Dich wirklich von Deiner Vergangenheit auch heute in der Gegenwart und in der Zukunft besimmten und gefangen nehmen lassen?

Das Beste an der Vergangenheit ist doch: Sie ist vergangen.

Doch sie wird schnell wieder Gegenwart, wenn Du sie in Deinen Geschichten über Dich immer wieder hervorholst und sie als Grund und Ausrede benutzt, nicht das zu tun und zu haben, was Du Dir wünschst.

Und damit wird sie dann auch Deine Zukunft bestimmen.

Es sei denn, Du gibst sie endlich auf.

„Gib Dich auf“ meint: Gib dieses Bild von Dir auf, in dem Du rechtfertigst und planst, in der Zukunft nicht das zu haben und nicht das zu sein, was Du willst, weil es einmal in der Vergangenheit so war.

Ich wette, Du kannst hunderte von Beweisen und Gegenbeispielen finden, wo es nicht so war.

Ich wette, wenn Du aufhörst, Dir selbst und anderen diese Loser-Geschichten von Dir zu erzählen wirst Du erkennen, dass Du heute ein erwachsener, ressourcenstarker Mensch bist, der von vielen Menschen gemocht und respektiert werden kann.

Und ich wette, es wird zu diesem Artikel zahlreiche Menschen geben, die mir erzählen werden, warum das nicht so einfach ist. Oder warum gerade ihre Geschichte eine „Prägung“ ist, die man nicht so leicht los wird…

Und dennoch sind sie auf der Suche nach einer Lösung… und schlagen jede Lösung aus, die erfordern würde, etwas anderes zu tun, als bisher. Sie schlagen jede Lösung aus, in der sie nicht der/die Arme sind, die immer wieder den Kürzeren zieht und es schwer hat. So wie immer. So wie früher schon, als der Vater oder die Mutter….

 

Wer bist Du ohne Deine Geschichte?

Wenn Du Dir jetzt vorstellst, dass Du die Geschichten, die Du über Deine Vergangenheit und damit über Deine Zukunft erzählst, nicht hättest…. wer wärst Du dann?

Also wenn Du das „weil“ streichst – und nur betrachten würdest, wer Du bist: Was Du alles kannst, was Du schon geschafft hast, was Du Dir wünschst, wovon Du träumst und so weiter.

Heute – ohne all die Vorurteile, die Du über Dich selbst hast, weil irgendwann mal irgendwas irgendwie war.

Gib „Dich“ auf, wenn „Du“ ein Opfer bist, weil Deine Vergangenheit so war. 

Wer bist Du ohne diese Geschichte, die es rechtfertigt, dass Du nicht so bist, wie Du gerne wärst? Nicht das tust, was Du gerne tätest?

Ich weiss (aus eigener Erfahrung) wie erschreckend die Vorstellung sein kann, sich selbst aufzugeben.

Wer bin ich ohne meine Geschichte?

Plötzlich scheint Dir ein Stück Identität zu fehlen…

Doch da, wo Dir diese (Opfer)Identität fehlt, ist Platz für den Menschen, der Du wirklich sein kannst.

Es gibt so viele Geschichten über Dich, die dort Platz finden können:

Geschichten, in denen Du

  • Glück hattest
  • Geschenke bekommen hast
  • Mutig warst und bist
  • gemocht wirst
  • stark bist
  • schlau und clever bist
  • Deine Ziele erreicht hast
  • beliebt bist
  • Erfolg hast

Wollen wir wetten?

Ich lade Dich ein:

Ich habe tausenden von Menschen dabei unterstützt, das Leben zu bekommen, dass sie sich gewünscht haben und ihren Traumpartner zu finden. Du kannst Dir weiter die Geschichte davon erzählen, dass es schwer oder wahrscheinlich sogar unmöglich ist… oder Du kannst Dich aufgeben.

Gib Dich auf und werde endlich der Mensch, der Du sein könntest.

Es ist nicht selbstbewusst, wenn Du Dir immer wieder Deine Misserfolge, Deine Angstmomente, Traumata und Unfähigkeiten vorhältst.

Noch weniger selbstbewusst ist es, Schuldige zu finden, die Du dafür verantwortlich machst, dass Du nicht endlich tust, was Du schon immer tun wolltest.

Und während Du das tust, macht die Uhr „tick tack tick tack“ und Dein Leben geht vorbei.

Ich hätte da ein paar Alternativen für Dich.

Lass Dich jetzt vormerken für „Selbstvertrauen – jetzt!“ – das Erfolgsprogramm in dem ich Dich mindestens 6 Monate beim Aufbau Deines Selbstvertrauen und Deiner Selbstachtung begleite und Dir zeige, wie Du die Geschichte über Dich selbst veränderst und der Mensch wirst, der Du wirklich sein möchtest!

Klick hier um Dich als Interessent für das Programm einzutragen >>>

 

Bild: Depositphotos

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Neu: Der Nina Deißler Podcast

In meinem Podcast geht es um die Themen, die mich bewegen: Flirt, Dating, Partnerschaft, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Männer, Frauen, 6 und Liebe.

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